eAU und eRezept


https://www.heise.de/news/Ransomware-Unternehmen-im-Gesundheitswesen-zahlen-am-haeufigsten-Loesegeld-7154906.html


Patienten-Aufklärungsbogen vor der Versendung von elektronischem Rezept (eRezept) und elektronischer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU)


Ich, [Patientenname,Patientenvorname, Geburtsdatum] habe zur Kenntnis genommen, dass mein Hausarzt die o.g. Formulare nicht aus freien Stücken versendet sondern weil er unter Androhung des Berufsverbotes dazu gezwungen wird.

Ich habe erfahren, dass die von der Bundesregierung befohlenen E-Mail-Programme  je mindestens eine schwere Sicherheitslücke aufweisen, die es Angreifern ermöglichen kann, die Praxisrechner und damit alle Daten zu übernehmen.

Mir ist weiterhin bewusst, dass diese E-Mails auch selbst Computerschadprogramme enthalten können,die Angreifern aus dem Internet eine Übernahme der Praxiscomputer ermöglichen können, und dass selbst die besten Antivirenprogramme nur bekannte Viren finden können, nicht aber neue oder neue Arten von Schadprogrammen.

Dies kann in einem ungünstigen Fall zur Folge haben, dass die Daten aller Patienten nie mehr erreichbar sind, dass mein Hausarzt eine hohe Erpressungssumme zahlen muss, um wichtige Informationen wieder zurück zu bekommen; ich weiß,  dass die Zahlung einer solchen Erpressungssumme strafbar ist, weil die Internetverbrecher damit belohnt werden und dann immer weiter machen.

Mir ist bekannt, dass mein Hausarzt nicht die Erlaubnis bekommt, sich, seine Computer und die Patientendaten so zu schützen, wie er es für richtig erachtet; er darf nicht der Empfehlung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationsverarbeitung (BSI) folgen, „alle sensiblen Daten nur noch in abgeschotteten Systemen zu bearbeiten“.

Mir ist bekannt, dass ich, falls ich auf der Versendung o.g. Formulare über das Internet unter diesen gefährlichen Umständen beharre, auch alle Daten meiner Mitpatienten in dieser Praxis in höchstem Grade gefährde, und  meinen Arzt damit in ein schweres moralisches, berufliches und juristisches Dilemma bringe.


|___| Ich bestehe trotzdem auf der Versendung der Formulare eRezept und eAU über das Internet.

oder:

|___| Ich verweigere hiermit ausdrücklich  die Zustimmung zum Versenden meiner AU und meiner              Rezepte über das Internet!

Ort:

Datum:

Unterschrift:











ePA



 

Patienten-Aufklärungsbogen vor der Versendung von Daten in die elektronische Patientenakte ePA (Internet-Krankenakte)


Ich  [Patientenname,Patientenvorname, Geburtsdatum] bin von meinem Arzt über die Gefährdung des Arztgeheimnisses und der Integrität meiner Kranken- und Lebensdaten in der Internet-Krankenakte aufgeklärt worden.

 
Mir ist bewusst, dass die Internet-Krankenakte (ePA) jederzeit vollumfänglich EU-weit von allen Überwachungsbehörden eingesehen werden kann, dies betrifft die Behörden folgender Länder:

Ungarn, Polen, Malta, Slowakei, Rumänien, Bulgarien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg,  der Niederlande, Österreich, Portugal,  Schweden,  Slowenien, Spanien, der Tschechischen Republik, und Zypern  (demnächst vielleicht auch Serbien, Ukraine und evtl. Türkei).

Ebenfalls leichten Zugang zu all meinen Daten bekommen auch die „Five Eyes“  Großbritannien, USA, Australien, Neuseeland und Kanada.


Ich habe zur Kenntnis genommen, dass mein Hausarzt die o.g. Daten nur deshalb elektronisch versendet, weil er unter Androhung des Berufsverbotes dazu gezwungen wird.


Mir ist bekannt, dass meine Krankheitsdaten, falls sie in falsche Hände gelangen,  Rückschlüsse auf die Erbanlagen und Erkrankungswahrscheinlichkeiten meiner engsten Familienangehörigen zulassen, deshalb habe ich

|__| die Zustimmung aller Familienmitglieder eingeholt oder


|__| nicht eingeholt.


Ich bin darüber aufgeklärt worden, dass die Daten in der ePA nicht sicher sind, weil es im Internet bekanntlich keine volle Sicherheit geben kann; nicht umsonst kursiert ja der Spruch: „Bei allen Daten, die über das Internet erreichbar sind, besteht nicht die Frage, OB sie gehackt werden, sondern nur die Frage WANN das der Fall sein wird!“


Ich weiß, dass man in so einem Falle meine Daten nie wieder zurück holen kann, sie bleiben dann für immer im Internet für alle Interessenten verfügbar.


Insbesondere ist mir bewusst, dass die von der Bundesregierung befohlenen Computerprogramme zur Versendung meiner Daten per E-Mail in die ePA mindestens eine schwere Sicherheitslücke aufweisen, die Angreifern aus dem Internet eine Übernahme der Praxiscomputer ermöglicht.


Mir ist weiterhin bewusst, dass diese E-Mails auch selbst Computerschadprogramme enthalten können mit denselben Folgen wie oben beschrieben, und dass selbst die besten Antivirenprogramme allenfalls bekannte Viren finden können, nicht aber neue, oder gar ganz neue Arten von Schadprogrammen.


Dies kann in einem ungünstigen Fall zur Folge haben, dass die Daten aller Patienten nie mehr erreichbar sind, dass mein Hausarzt eine hohe Erpressungssumme zahlen muss, um wichtige Informationen wieder zurück zu bekommen.

Ich weiß auch,  dass die Zahlung einer solchen Erpressungssumme strafbar ist, weil die Internetverbrecher damit belohnt werden und dann immer weiter machen.


Mir ist bekannt, dass mein Hausarzt nicht die Erlaubnis bekommt, sich, seine Computer und die Patientendaten so zu zu schützen, wie er es für erforderlich hält; er darf nicht der Empfehlung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationsverarbeitung (BSI) folgen, „alle sensiblen Daten nur noch in abgeschotteten Systemen zu bearbeiten“.


Mir ist bekannt, dass ich, falls ich auf der Versendung meiner Daten in die ePA über das Internet unter diesen gefährlichen Umständen beharre, auch alle Daten meiner Mitpatienten in dieser Praxis in höchstem Grade gefährde, und dass ich meinen Arzt somit in ein schweres moralisches, berufliches und juristisches Dilemma bringe.


|___| Ich bestehe trotzdem auf der Versendung meiner Daten in die ePA über das Internet.

oder:

|___| Ich verweigere hiermit ausdrücklich  die Zustimmung zum Versenden meiner Kranken- und Lebensdaten in die ePA über das Internet!


Ort:


Datum:


Unterschrift:


 

Internetakte.pdf (21.31KB)
Internetakte.pdf (21.31KB)







Meine Meinung dazu:


Schon das Anbieten der Möglichkeit, eine solche Internet-Patientenakte auf Antrag des Patienten freiwillig einzurichten (Opt-In), verstößt gegen Treu und Glauben, wenn dabei nicht unmissverständlich (auch für Unerfahrene!)  darauf hingewiesen wird, wie die Daten verwendet werden und wie gefährdet sie sind; so aufgeklärt würde dann allerdings natürlich niemand, der bei Verstand ist, seine Daten ins Internet stellen wollen!


Das derzeitige Vorhaben, die Internet-Patientenakte sogar als Opt-out Verfahren zu gestalten, also alle Bürger zu erfassen und ungefragt eine solche Akte auf ihren Namen einzurichten (nur wer widerspricht, könnte sich dann davor schützen: dies gilt aber nicht für Unmündige, Minderjährige und nicht für diejenigen die sich mit dem Internet nicht auskennen), hat eindeutig totalitäre Züge: was der Bürger aus guten Gründen ablehnt, wird ihm dann einfach aufgezwungen!


Wenn z.B. für eine polnische Staatsbürgerin eine deutsche Internet-Patientenakte  besteht, ist ein polnischer Arzt, der sie liest,  verpflichtet, ihre Schwangerschaft  dem polnischen Staat zu melden, wo demnächst ein Schwangerschaftsregister eingeführt wird, um jeden Schwangerschaftsabbruch zu verfolgen!

Die deutsche elektronische Patientenakte wird damit zu einem direkten Unterdrückungswerkzeug, das sich gegen die Freiheit polnischer Frauen (und die Freiheit zur Familienplanung der beteiligten Männer) richtet! (Kein Wunder übrigens, dass die in der Ukraine vergewaltigten Frauen auf keinen Fall eine Unterbringung in Polen riskieren wollen!).

So wird in Zukunft jede polnische Frau, die mit einer deutschen Internet-Patientenakte beglückt wurde, im Falle einer früheren Schwangerschaft nachweisen müssen, dass sie diese nicht abgebrochen hat, selbst wenn sie erst Jahre oder Jahrzehnte später nach Polen zurückreist. Und auch wenn sie nie wieder wagt, in ihr Heimatland zurück zu kehren, wird sie irgendwann, z.B. bei Ablauf ihres Passes, gezwungen sein, eine polnische Botschaft zu betreten...

Selbst wenn kein polnischer Arzt die Meldung erstattet, haben die polnischen Überwachungsbehörden ja jederzeit vollumfänglich Zugriff auf alle deutschen elektronischen Patientenakten (die obendrein demnächst in europäische Patientenakten überführt werden sollen): sie brauchen nur einmal das Suchmerkmal "Schwangerschaft" in ihre Computer einzugeben, und voila!: die Namen und Akten  aller betreffenden Frauen erscheinen innerhalb weniger Minuten auf dem Bildschirm!  Diese Schwangerschaften gerichtsfest dokumentiert elektronisch signiert von Ärzten in Deutschland!


Das erinnert doch sehr an die deutschen Versuche, ein Impfregister  für alle Andersdenkenden einzuführen, und an das Übel des bestehenden Impfregisters für Angehörige medizinischer und pflegender Berufe!

Auch der Versuch, das grundgesetzlich garantierte Recht auf informationelle Selbstbestimmung durch einen Zwang der Abgabe medizinischer Daten an "interessierte" Unternehmen abzuschaffen mit der frechen Begründung, diese Daten gehörten dem deutschen Volk, gehört in diese Kategorie!



Wenn sich wieder einmal ein Politiker beklagt, dass DER Datenschutz seine Projekte behindere, fragen Sie ihn, welchen Schutz er schwächen oder abschaffen möchte: den Patientenschutz (siehe oben), oder den Arbeitnehmerschutz (mit dem Risiko, die soziale Marktwirtschaft erheblich zu gefährden), oder den Schutz der Bundeswehr (= Gefährdung der äußeren Sicherheit) oder den Politikerschutz ( = Gefährdung der inneren Sicherheit). All diese Gruppen und noch viele mehr bilden ja den Patientenstamm der Arztpraxen, und ihre  Patientengeheimnisse könnten sehr leicht missbraucht werden!

Oder den Schutz der Arztpraxis und der Ärzte selbst ( mit der Gefahr, dass noch viel mehr Ärzte ihre Praxis frühzeitig aufgeben, weil diese Belastungen vielleicht der letzte Tropfen ist, der das Fass zum Überlaufen bringt?). All diese Belange werden von unserem Grundgesetz geschützt!

Wir in Deutschland werden die Freiheiten, um die uns viele Menschen in anderen Ländern beneiden, hoffentlich nicht einfach aufgeben, indem wir diese wunderbare Grundlage unserer Gesellschaft missachten!