eAU und eRezept

Patienten-Aufklärungsbogen vor der Versendung von elektronischem Rezept (eRezept) und elektronischer Arbeitsunfähigkeitsbescheinigung (eAU)


Ich, [Patientenname,Patientenvorname, Geburtsdatum] habe zur Kenntnis genommen, dass mein Hausarzt die o.g. Formulare nicht aus freien Stücken versendet sondern weil er unter Androhung des Berufsverbotes dazu gezwungen wird.

Mir ist bekannt, dass das von der Bundesregierung befohlene Computerprogramm zur Versendung dieser Bescheinigungen per E-Mail mindestens eine schwere Sicherheitslücke aufweist, die Angreifern aus dem Internet eine Übernahme der Praxiscomputer ermöglicht.

Mir ist weiterhin bewusst, dass diese E-Mails auch selbst Computerschadprogramme enthalten können mit denselben Folgen wie oben beschrieben, und dass selbst die besten Antivirenprogramme nur bekannte Viren finden können, nicht aber neue oder neue Arten von Schadprogrammen.

Dies kann in einem ungünstigen Fall zur Folge haben, dass die Daten aller Patienten nie mehr erreichbar sind, dass mein Hausarzt eine hohe Erpressungssumme zahlen muss, um wichtige Informationen wieder zurück zu bekommen; ich weiß,  dass die Zahlung einer solchen Erpressungssumme strafbar ist, weil die Internetverbrecher damit belohnt werden und dann immer weiter machen.

Mir ist bekannt, dass mein Hausarzt nicht die Erlaubnis bekommt, sich, seine Computer und die Patientendaten zu schützen; er darf nicht der Empfehlung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationsverarbeitung (BSI) folgen, „alle sensiblen Daten nur noch in abgeschotteten Systemen zu bearbeiten“; und dass er gezwungen ist, mit seinen Praxiscomputern direkt ins Internet zu gehen, wenn er ein Berufsverbot vermeiden will.

Mir ist bekannt, dass ich, falls ich auf der Versendung o.g. Formulare über das Internet unter diesen gefährlichen Umständen beharre, auch alle Daten meiner Mitpatienten in dieser Praxis in höchstem Grade gefährde, und  meinen Arzt damit in ein schweres moralisches, berufliches und juristisches Dilemma bringe.


|___| Ich bestehe trotzdem auf der Versendung der Formulare eRezept und eAU über das Internet.

oder:

|___| Ich verweigere hiermit ausdrücklich  die Zustimmung zum Versenden meiner AU und meiner              Rezepte über das Internet!

Ort:

Datum:

Unterschrift:











ePA



 

Patienten-Aufklärungsbogen vor der Versendung von Daten in die elektronische Patientenakte ePA (Internet-Krankenakte)


Ich  [Patientenname,Patientenvorname, Geburtsdatum] bin von meinem Arzt über die Gefährdung des Arztgeheimnisses und der Integrität meiner Kranken- und Lebensdaten in der Internet-Krankenakte aufgeklärt worden.

 
Mir ist bewusst, dass die Internet-Krankenakte (ePA) jederzeit vollumfänglich EU-weit von allen Überwachungsbehörden eingesehen werden kann, dies betrifft die Behörden folgender Länder:

Ungarn, Polen, Malta, Slowakei, Rumänien, Bulgarien, Belgien, Dänemark, Deutschland, Estland, Finnland, Frankreich, Griechenland, Irland, Italien, Kroatien, Lettland, Litauen, Luxemburg,  der Niederlande, Österreich, Portugal,  Schweden,  Slowenien, Spanien, der Tschechischen Republik, und Zypern  (demnächst vielleicht auch Serbien, Ukraine und evtl. Türkei).

Ebenfalls leichten Zugang zu all meinen Daten bekommen auch die „Five Eyes“  Großbritannien, USA, Australien, Neuseeland und Kanada.


Ich habe zur Kenntnis genommen, dass mein Hausarzt die o.g. Daten nur deshalb elektronisch versendet, weil er unter Androhung des Berufsverbotes dazu gezwungen wird.


Mir ist bekannt, dass meine Krankheitsdaten, falls sie in falsche Hände gelangen,  Rückschlüsse auf die Erbanlagen und Erkrankungswahrscheinlichkeiten meiner engsten Familienangehörigen zulassen, deshalb habe ich

|__| die Zustimmung aller Familienmitglieder eingeholt oder


|__| nicht eingeholt.


Ich bin darüber aufgeklärt worden, dass die Daten in der ePA nicht sicher sind, weil es im Internet bekanntlich keine volle Sicherheit geben kann; nicht umsonst kursiert ja der Spruch: „Bei allen Daten, die über das Internet erreichbar sind, besteht nicht die Frage, OB sie gehackt werden, sondern nur die Frage WANN das der Fall sein wird!“


Ich weiß, dass man in so einem Falle meine Daten nie wieder zurück holen kann, sie bleiben dann für immer im Internet für alle Interessenten verfügbar.


Insbesondere ist mir bewusst, dass das von der Bundesregierung befohlene Computerprogramm zur Versendung meiner Daten per E-Mail in die ePA mindestens eine schwere Sicherheitslücke aufweist, die Angreifern aus dem Internet eine Übernahme der Praxiscomputer ermöglicht.


Mir ist weiterhin bewusst, dass diese E-Mails auch selbst Computerschadprogramme enthalten können mit denselben Folgen wie oben beschrieben, und dass selbst die besten Antivirenprogramme allenfalls bekannte Viren finden können, nicht aber neue, oder gar ganz neue Arten von Schadprogrammen.


Dies kann in einem ungünstigen Fall zur Folge haben, dass die Daten aller Patienten nie mehr erreichbar sind, dass mein Hausarzt eine hohe Erpressungssumme zahlen muss, um wichtige Informationen wieder zurück zu bekommen.

Ich weiß auch,  dass die Zahlung einer solchen Erpressungssumme strafbar ist, weil die Internetverbrecher damit belohnt werden und dann immer weiter machen.


Mir ist bekannt, dass mein Hausarzt nicht die Erlaubnis bekommt, sich, seine Computer und die Patientendaten zu schützen; er darf nicht der Empfehlung des Bundesamtes für Sicherheit in der Informationsverarbeitung (BSI) folgen, „alle sensiblen Daten nur noch in abgeschotteten Systemen zu bearbeiten“; und dass er gezwungen wird, mit seinen Praxiscomputern direkt ins Internet gehen, wenn er ein Berufsverbot vermeiden will.


Mir ist bekannt, dass ich, falls ich auf der Versendung meiner Daten in die ePA über das Internet unter diesen gefährlichen Umständen beharre, auch alle Daten meiner Mitpatienten in dieser Praxis in höchstem Grade gefährde, und dass ich meinen Arzt somit in ein schweres moralisches, berufliches und juristisches Dilemma bringe.


|___| Ich bestehe trotzdem auf der Versendung meiner Daten in die ePA über das Internet.

oder:

|___| Ich verweigere hiermit ausdrücklich  die Zustimmung zum Versenden meiner Kranken- und Lebensdaten in die ePA über das Internet!


Ort:


Datum:


Unterschrift:


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