Die elektronische Patientenakte (ePA)

Nach dem Willen der Regierung sollen alle Ärzte und andere im Gesundheitswesen Tätige die Krankheitsdaten ihrer Patienten ins Internet stellen.


Denn: bei allen Daten, die vom Internet aus erreichbar sind, ist nicht die Frage, ob, sondern nur die Frage, wann sie gehackt und für immer in alle Welt verteilt werden!

Das wissen alle Beteiligten, und trotzdem wird versucht, die Ärzte mit harten politischen Geld- und anderen Strafen dazu zu bewegen.

Ist aber dann das unvermeidliche, verniedlichend „Datenleck“ genannte offene Tor da, und wird dem Hausarzt nachgewiesen, dass er, trotz der allgemein bekannten Gewissheit des sicheren Hacks die Krankheitsdaten seiner Patienten ins  Internet gestellt hat, dann wird der Arzt dafür haftbar gemacht werden.

Und wohlgemerkt: es handelt sich hier ja nicht um möglicherweise geschummelte Facebook-Einträge: in der ePA sind sie elektronisch von den Ärzten signiert und deshalb sogar bei Bedarf gerichtsverwertbar!



Deshalb werden wir keine vertraulichen Patientendaten ins Internet stellen! Keine ePA, kein eRezept, keine eAU, keine Röntgenbilder: nichts!

(Dies ist eine evidenzbasierte Entscheidung, wie man an dem winzigen Ausschnitt der Datenmissbräuche unten ersehen kann)


Wir können auch allen anderen im Gesundheitswesen tätigen Menschen nur dringendst davon abraten, das Arztgeheimnis zu verletzen, indem sie Krankheitsdaten im Internet erreichbar machen: dies wäre nicht nur eine schwere moralische Verfehlung als Misshandlung Schutzbefohlener, sondern auch strafrechtlich verfolgbar. Denn jeder weiß ja heutzutage:

Bei allen Daten, die vom Internet aus erreichbar sind, ist nicht die Frage, ob, sondern nur die Frage, wann sie gehackt und für alle Zeit in alle Welt verteilt  werden..


Unterschreiben Sie nichts, das es irgendjemandem im Gesundheitswesen erlaubt, Ihre Daten ins Internet zu stellen: keine ePA, kein eRezept, keine eAU, keine Röntgenbilder: nichts!




https://www.heise.de/news/Nach-Leck-Facebook-will-massenhaften-Abgriff-von-Nutzerdaten-normalisieren-6022602.html


https://www.heise.de/news/Elektronische-Patientenakte-Sachverstaendige-fordern-Opt-Out-6110856.html


https://www.zeit.de/digital/datenschutz/2021-06/doctolib-online-buchung-arzttermin-impftermin-datenschutz-sicherheitsluecke-patientendaten 


https://www.heise.de/news/Facebook-Hacker-Tool-findet-Accounts-zu-E-Mail-Adressen-6023093.html


https://www.heise.de/news/heiseshow-Datenlecks-bei-Facebook-Co-warum-unsere-Daten-nicht-sicher-sind-6023183.html


https://www.heise.de/news/Ransomware-Attacke-auch-auf-das-irische-Gesundheitsministerium-6051297.html 


https://www.heise.de/news/Ransomware-legt-IT-des-irischen-Gesundheitswesens-lahm-6046309.html


https://www.heise.de/news/Angriff-auf-IT-der-TU-Berlin-Daten-sind-abgeflossen-6050753.html Berliner Tagesspiegel am 01.06.21:„Auch FU-Kanzlerin Andrea Bör sagte, die Hochschulen könnten sich vor einem Angriff wie dem auf die TU 'nur bedingt' schützen!"


https://www.zeit.de/2017/20/cyberangriff-bundestag-fancy-bear-angela-merkel-hacker-russland 


https://www.heise.de/news/Cyber-Versicherungen-Axa-will-kein-Ransomware-Loesegeld-mehr-zahlen-6045237.html 


https://www.heise.de/news/Erneut-Sicherheitsluecke-bei-Corona-Schnelltests-6027394.html 


https://www.heise.de/news/Cyberangriff-auf-Exchange-Server-der-Europaeischen-Bankenaufsichtsbehoerde-5075073.html 


https://www.heise.de/news/DVPM-Gesetz-spart-beim-Datenschutz-und-digitalisiert-die-Pflege-6046612.html


https://www.heise.de/news/heiseshow-Der-Kaseya-Angriff-ein-besonders-perfider-Angriffsvektor-6135852.html


https://www.wolfenbuetteler-zeitung.de/wolfenbuettel/article232787861/Das-Klinikum-Wolfenbuettel-ist-Ziel-einer-Hacker-Attacke-Erpressung-Patienten-Versorgung.html

https://www.heise.de/news/Ransomware-legt-Verwaltung-von-Schwerin-und-benachbartem-Landkreis-lahm-6219590.html

https://www.heise.de/news/Experten-sehen-zunehmende-Bedrohungslage-durch-Cyberangriffe-6141310.html

 "Auf Dauer hilft es uns nur, wenn wir wichtige Dinge in abgeschotteten Systemen bearbeiten!"


Denken Sie auch immer daran, dass sehr viele Krankheiten genetisch bedingt oder mitbedingt sind: das bedeutet, dies sind nicht allein ihre eigenen Daten, sondern auch die Ihrer Eltern, Geschwister, Kinder und Enkelkinder!



Und dann noch das:

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/127498/Aerzte-und-Psychotherapeuten-kritisieren-moeglichen-Zugriff-auf-Patientendaten

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/128217/BAeK-Geplante-EU-Verordnung-gefaehrdet-Vertrauen-in-Arzt-Patienten-Beziehung



Der Arzt muss das Recht bekommen, die Daten seiner Patienten zu schützen, wie es das Grundgesetz vorschreibt!

Auch die  Daten in seinen Praxiscomputer muss er schützen dürfen: Der einzig sichere Weg dazu ist, keinerlei Verbindung der Patientendaten in das Internet zuzulassen! Alle wichtigen Dinge sind ja auch, und 100mal sicherer, an einem Standalone-Rechner, der keine Verbindung in die Praxisrechner hat, durchführbar.















Das Arztgeheimnis ist aus vielen wichtigen Gründen entstanden und weiterhin unbedingt
erforderlich.


 Hier nur einige Beispiele:

1. Für sehr viele Menschen ist das Bekanntwerden einer psychischen Erkrankung ein großer Makel,
nicht wenige ziehen sich danach noch viel mehr aus der Gesellschaft zurück, oder begehen gar
Suizid. Hier wird eine Heilung massiv erschwert, ebenso wie die Diagnose, denn wenn man
befürchten muss, dass die Erkrankung demnächst öffentlich im Internet zu lesen ist, wagt man sich
damit noch weniger zum Arzt als ohnehin schon.
2. Menschen, die meinen, sich mit einer ansteckenden Erkrankung infiziert zu haben, möchten das
häufig geheim halten: wer Covid, Aids, Syphilis usw. hat, wird häufig geächtet, manchmal sogar
körperlich angegriffen. Diese Menschen werden wohl lieber nicht, oder viel später zum Arzt gehen,
wenn die absolute Vertraulichkeit nicht mehr gewährleistet ist. Die elektronische Patientenakte wird
also die Ausbreitung von Infektionskrankheiten verstärken.
3. Wenn der Arzt eine optimale Diagnosefindung durchführt, gehört manchmal auch eine genetische
Untersuchung auf krankhafte oder veränderte Gene dazu. Dies kann helfen, unnötige Therapien
oder Untersuchungen zu vermeiden, oder den Patienten maßgeschneiderte Behandlungen
anzubieten.
Diese Gendefekte oder -veränderungen aufzuspüren werden aber die Menschen vermehrt ablehnen
und manche lieber eine nicht optimale Therapie hinnehmen, falls sie befürchten müssen, dass diese
öffentlich im Internet zu sehen sind: diese Erbinformationen betreffen ja nicht nur sie selbst,
sondern auch ihre Kinder, Enkelkinder, und auch ihre eigenen Eltern, ihre eigenen Geschwister und
Neffen und Nichten.
Solche dann öffentlich gemachten genetischen Daten werden viele Generationen belasten.

Schon heute graben viele Unternehmer und wohl auch die Regierung im Internet, um vor einer
Einstellung oder Verbeamtung möglichst viele Risiken auf Erkrankungen herauszufinden.
Krankheiten bei denen Vererbung, vielleicht auch nur teilweise Vererbung, vermutet wird:
Etwas höheres Cholesterin? Eltern, Geschwister und Großeltern mit Rheuma, Gicht, frühem
Herztod, frühen Schlaganfällen? Einige kirchliche Arbeitgeber interessieren sich sicherlich für
Antibabypille-Rezepte oder die Pille danach...
Oder: Die schlimmsten Corona-Erkrankungen mit den meisten Todesfällen traten auf in der Gruppe
der sehr Dementen: vielleicht findet man irgendwann einen direkten Zusammenhang heraus, der
darauf hindeutet, dass junge, schwer an Covid-19 Erkrankte ein höheres Risiko haben, früher als
andere dement zu werden?
Oder: eine neue Studie meint Hinweise darauf gefunden zu haben, dass Schlafstörungen im
mittleren Lebensalter gehäuft bei Menschen auftreten, die später an Demenz erkranken werden...
Lebensversicherungen, Kreditgeber, etc. wären hocherfreut über die Daten zur Reduzierung ihres
Risikos auf dem Rücken der Schwächsten.

Facebook und Google reiben sich schon die Hände: sind die Daten erst gehackt, haben sie aktuelle
Adressen, Telefonnummern, E-Mailadressen, nicht selten mit Beruf, Arbeitgebernamen, mit
Hobbies, Anzahl der Kinder, Ehestand, Art der Familienplanung, Krankheiten, Unfälle,
Schicksalsschläge, Art der Arztpraxis, welches Krankenhaus der Mensch bevorzugt und das alles
hieb- und stichfest von deren eigenen Ärzten dokumentiert und obendrein maschinengerecht
aufbereitet und serviert: so wird eine noch stärker maßgeschneiderte Werbung und zielgerichtete
politische Beeinflussung möglich, und ihre Einnahmen werden beträchtlich steigen.

Wenn nun jemand einwendet, „aber der Patient hat doch unterschrieben!“ dann sollte er also bedenken,
dass diese Informationen auch noch andere Menschen als ihn selbst innerhalb seiner Familie betreffen und ihnen großen Schaden zufügen
können: für diese Menschen kann der Patient gar nicht die Freigabe von Krankheitsdaten erteilen.

Bei allen Daten, die vom Internet aus erreichbar sind, ist nicht die Frage, ob, sondern nur die
Frage, wann sie gehackt und in alle Welt verstreut werden..