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Haben Sie erhöhte Temperatur, Halsschmerzen und Gliederschmerzen, kommen Sie bitte nicht gleich in die Praxis oder gehen gar ins Krankenhaus: rufen Sie besser zunächst bei uns an, um zu erfahren, wie Sie am besten vorgehen sollten. In dieser Krisenzeit können wir Krankmeldungen (Arbeitsunfähigkeitsbescheinigungen, Schulunfähigkeitsbescheinigungen) ggf. auch zunächst per Telefon besprechen, die Sie dann fertiggestellt bei uns abholen oder abholen lassen können.
Das Hauptziel ist zu diesem Zeitpunkt die Ansteckungswelle zumindest abzuflachen, damit die Krankenhäuser nicht durch eine hohe Anzahl gleichzeitig Erkrankter überschwemmt werden. Deshalb sollten alle wenig engen Kontakt mit vielen anderen, vor allem natürlich mit Erkrankten haben, das schützt Sie selbst, aber vor allem auch auch die anderen Menschen.

Haben Sie nur leichte Beschwerden, kein hohes Alter sowie keine schwere Vorerkrankung können Sie erst einmal abwarten und zuhause bleiben. Ist erhöhte Temperatur über 37.2 ° dabei, ist es sinnvoll täglich morgens und abends ein Fieberthermometer zu benutzen. Diese Werte sind sehr wichtig zur Abschätzung der Schwere einer Erkrankung, und sollten beim Anruf z.B. in der Hausarztpraxis mitgeteilt werden.

Erst seit wenigen Tagen ist bekannt, dass das neue Coronavirus sich nicht, wie bisher angenommen, genauso wie das Vogelgrippe SARS-Virus verhält: es ist schon viel früher sehr ansteckend: 80% der Menschen stecken sich schon bei jemandem an, bevor dieser irgendwelche Symptome wie Halsschmerzen, Fieber, Schnupfen hat! Deshalb sind Sie ab jetzt moralisch verpflichtet, schon bei den allerersten Erkältungsanzeichen alle Kontakte außerhalb Ihrer Wohnung stark zu reduzieren und möglichst  allen Menschen, mir denen Sie in den 4 Tagen davor Kontakt hatten, darauf hin zu weisen!

Bei den wenigen Prozent schwerer Verläufe der Coronavirusinfektion tritt häufig eine sogenannte „atypische“ Lungenentzündung auf, die u.a. auch deshalb so heißt, weil sie durch Abhorchen nicht festgestellt werden kann, da die typischen Geräusche fehlen. Der Hausarzt wird in diesen schweren Fällen sehr großzügig Überweisungen zum Röntgen der Lunge ausstellen, wenn er nur den geringsten Verdacht darauf hat. Scheuen Sie sich nicht, sie anzunehmen und zu benutzen: die Dosis der Röntgenstrahlen hierbei ist äußerst gering, die gewonnene Information ist dagegen immens!

Man erwartet, dass sich das Coronavirus so ähnlich wie das Grippevirus bei zunehmend wärmerem Wetter viel weniger verbreiten wird, also über den Sommer hin viel weniger Infektionen auftreten werden. Bis dahin aber ist jede verhinderte Übertragung sehr wichtig! Die bis zum Mai ausgelassenen Geselligkeiten können dann ja draußen viel unbeschwerter nachgeholt werden.
Wir wissen, das dieses Vorgehen von dem üblichen abweicht, aber es ist auch eine ungewöhnliche Situation, wir appellieren daher an alle: helfen Sie mit, dass die Welle so flach und langsam wie möglich verläuft!

Ein paar Tipps findet man z.B. auf dieser Internetadresse der Zeit-Online :

https://interactive.zeit.de/2020/starterkit/static/Coronavirus-Aushang.926f8f29.pdf

Vielen Dank, dass Sie durch Ihre Mithilfe auch das Personal in Arztpraxen und Krankenhäusern schützen: sie werden arbeitsfähig dringend gebraucht, auch von Ihnen!

 
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